Gezielte Osteopathie für Rehapferde
Warum eine Behandlung allein nicht ausreicht, um die Probleme zu beheben
Du kennst das vielleicht: Beim Reiten hast du irgendwie das Gefühl, dass dein Pferd auf einer Hand einfach schlechter läuft als auf der anderen. Du arbeitest wahrscheinlich schon gegen die Schiefe an, aber irgendwie wird es einfach nicht besser. Du rufst einen Therapeuten und hoffst, dass damit endlich die Probleme gelöst sind, weil ja bestimmt nur irgendwo was klemmt. Ich muss dich da leider enttäuschen. In den seltensten Fällen ist genau das der Fall. Manchmal ist das Problem wirklich für ein paar Wochen Geschichte, danach kommt es aber wieder. Wenn wir die Ursache nicht beseitigen, müssen wir schlicht und ergreifend mit dem Problem leben. Die Frage ist nur: Willst du das?
Ich möchte jedenfalls nicht einfach nur das Pferd einmal wieder gerade machen und die vorhandenen Kompensationsmuster am besten noch alle gleichzeitig auflösen. Denn meine Erfahrung hat gezeigt, dass das einfach nicht nachhaltig ist. Nachhaltig wird es erst, wenn wir es schaffen, dein Pferd aus der Dysfunktionalität und der Fehlbemuskelung heraus zu holen. Erst wenn die Biomechanik wieder so arbeiten kann, wie es vorgesehen ist, wird dein Pferd gesund bleiben und die Probleme werden sich Stück für Stück in Luft auflösen.
Die Osteopathie unterstützt den Prozess. Sie ist jedoch kein Allheilmittel, wenn du genauso weiter machst wie zuvor.


Wann eine einzelne Behandlung wirklich sinnvoll ist?
Eine Behandlung allein kann ein hervorragender Ausgangspunkt für eine Rehabilitation oder Trainingsanpassung sein.
Ich starte in ein Rehabilitationsprogramm grundsätzlich mit einer osteopathischen Beurteilung und Behandlung des Pferdes.
Warum? Weil ich so ein unverfälschtes Bild davon bekomme, was aktuell im Pferdekörper los ist, welche Schiefe eine Rolle spielt und welche Probleme das Pferd hat oder entwickeln könnte.
Darauf aufbauend entsteht der Trainings- und Therapieplan. Dein Pferd wird also stückweise aus den Problemen herausgeholt und du entwickelst gleichzeitig ein ganz klares Verständnis für die Notwendigkeit des Zusammenspiels aus Training und Therapie.
Wo Menschen aufeinander treffen, menschelt es eben.
Das ist der zweite Grund, warum eine einzelne Behandlung sinnvoll sein kann. Wenn wir hier schon feststellen, dass wir menschlich einfach nicht zusammenpassen (ist ehrlich gesagt bisher nur einmal vorgekommen), haben wir hier beide die Möglichkeit, die Zusammenarbeit nach der Behandlung auch einfach wieder zu beenden.
In diesem Sinne: Trau dich, neue Wege zu gehen. Trau dich, zu wachsen und zu träumen. Und trau dich, deinem Pferd und vor allem dir selbst zu vertrauen, dass wir das gemeinsam hinbekommen.
Preise und Anrechnungsmöglichkeiten
Grundsätzlich kannst du eine Behandlung einzeln buchen und diese dann auf ein Rehapaket anrechnen lassen.
Was in deinem individuellen Fall sinnvoll ist oder nicht, besprechen wir am besten in einem kostenlosen Erstgespräch.
Das ist in einer Behandlung enthalten:
- Kostenloses Erstgespräch vorab
- Ausführliche Anleitung zur eigenen Erstanamnese mit Hausaufgaben für dich (Damit du dein Pferd einmal selbst beurteilen lernst, bevor es ein anderer tut.)
- Dauer: ca. 2h
- 1 Termin vor Ort mit mir
- Ganganalyse
- Osteopathische Beurteilung des Pferdekörpers
- Osteopathische Befundung
- Osteopathische Behandlung
- Empfehlung von weiterführenden Übungen
- Hausaufgaben für dich
- Befundungs- und Behandlungsbericht
- PDF-Anleitungen für Hausaufgaben
Kosten: 180,00 €
(zzgl. Anfahrtspauschale 0,5 €/km)

